Leistungsspektrum des Zentrums für Hämatologische Neoplasien

Das Zentrum für Hämatologische Neoplasien wurde zum 01.03.2021 als interdisziplinäre Behandlungseinheit für Patienten mit hämatogischen malignen Erkrankungen gegründet.

Das Zentrum für Hämatologische Neoplasien verfolgt das Ziel, seinen Patienten eine hochwertige medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Die Patientenbehandlung orientiert sich sowohl an externen Behandlungsleitlinien der medizinischen und pflegerischen Fachgesellschaften als auch an internen Behandlungs- und Versorgungsstandards. Zugleich berücksichtigt das berufsgruppenübergreifende und interdisziplinäre Behandlungsteam die individuellen Anforderungen und Wünsche der Patienten. Das Zentrum beteiligt sich an klinischen Studien und arbeitet mit dem Landeskrebsregister zusammen.

Um eine hochwertige Patientenversorgung gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass die Mitarbeiter des Zentrums für Hämatologische Neoplasien regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen. Nur bei einer kontinuierlichen Qualifizierung der Teammitglieder kann eine Behandlung durchgeführt werden, die sich an den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft orientiert.

Diagnostische Schwerpunkte:

  • Knochenmarkpunktionen
  • Immunphänotypisierung – FACS
  • Zyto- und Molekulargenetische Untersuchungen von Blut und Gewebeproben
  • Gewebeprobeuntersuchung (Biopsie)
  • Ultraschall (Sonografie)
  • Röntgenuntersuchung
  • Computertomografie (CT) - auch in Kombination mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT)
  • Magnetresonanztomografie (MRT)

Therapeutische Schwerpunkte

  • Chemotherapie
  • Personalisierte Immuntherapien/ Target-Therapie
  • Strahlentherapie
  • Kombinierte Radio-Chemo-/ Immun-therapien
  • Interventionelle Therapie von Metastasen z.B. TACE
  • Stammzellapherese in Vorbereitung einer autologen Stammzelltransplantation
  • Stammzelltransplantation in Kooperation mit der Uniklinik Magdeburg und Zusammenarbeit der Unikliniken Halle und Leipzig
  • Palliativkomplexbehandlung stationär und ambulant mit Möglichkeiten der Intervention z.B. perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD)
  • Mitbetreuung durch Diabetes – und Ernährungsteam