Programme

Mit vielen verschiedenen Programmen kooperieren wir mit verschiedenen Vereinen, Gruppen und Institutionen zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern- und Jugendlichen.

Mit den Registerkarten kommen Sie zu den verschiedenen Projekten.

Oktopus für Frühchen - Wie die Idee entstand

Als 2013 eine dänische Mama ihrem viel zu früh geborenen kleinen Kämpfer einen mit Liebe gehäkelten Oktopus in den Inkubator legte, war das Herzensprojekt “Kleine Tintenfische” geboren.

Das Projekt etablierte sich bereits in mehr als 30 Ländern.

In Deutschland kommen jedes Jahr fast 63.000 Babys als Frühchen (d.h., vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche) zur Welt. Unser Ziel ist es, jedem Frühchen in Deutschland einen Oktopus zu ermöglichen. Dafür häkeln viele ehrenamtliche Helfer kleine Tintenfische für kleine Helden.

Sie möchten unsere kleinen Kämpfer und das Projekt unterstützen? Informieren Sie sich gern.

Pflegenachsorge-Programm

Seit Dezember 2005 gibt es am Städtischen Klinikum das so genannte "Familienorientierte Pflegenachsorge-Projekt". Es richtet sich an Eltern frühgeborener Kinder sowie kranker Neugeborener. "Es gab im Klinikum Rückmeldungen von Eltern, deren Kinder auf der Kinder-ITS behandelt wurden. Nach deren Entlassung gab es immer wieder Probleme und Hürden bei der Pflege sowie bei der Überwachung der Kinder per Monitoring. Schließlich waren erneute Einweisungen ins Klinikum das Resultat. Die Eltern sind übervorsichtig, haben Angst, zu Hause etwas falsch zu machen, sind überfordert und suchen Rat in dieser Situation."

Und genau an dieser Stelle setzt das Projekt an. Eltern erhalten eine Pflegeberatung, die fit machen soll zur Selbsthilfe. Das Nachsorgeteam besteht aus Kinderkrankenschwestern und dem behandelnden Kinderarzt. Bei Bedarf zählen ebenso die Mitarbeit einer Stillberaterin, der Klinikseelsorgerin und der Physiotherapeuten dazu.

Das Angebot für Eltern beinhaltet:

  • Hausbesuche
  • Anleitung und Unterstützung bei der Pflege des Kindes
  • Beratung beim Stillen und in Ernährungsfragen
  • Begleitung zum 1. Kinderarztbesuch
  • Hilfe beim Umgang mit den Heimüberwachungsmonitoren

Hier können Sie den Informationsflyer (wird gerade aktualisiert) zum Projekt herunterladen, der auch alle Kontaktdaten enthält.

HaLT-Programm

In HaLT werden Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr bei komatösem Rauschtrinken angesprochen und zeitnah umfassend beraten. Dabei geht es um die Verarbeitung des Geschehens, um Informationsvermittlung sowie um das Vermitteln von Risikokompetenz. Kooperationspartner sind: AWO, Polizei Sachsen-Anhalt, Diakonisches Werk Bethanien, AOK Die Gesundheitskasse, Städtisches Klinikum Dessau, Stadt Dessau-Roßlau.

Frühe-Hilfen

Frühe Hilfen sind ein verbindlich organisiertes Netzwerk zur Erfassung von Risiko-Neugeborenen mit ihren Familien der Stadt Dessau-Roßlau. Das Förderprogramm WuNDeR (Wissen um den Nachwuchs in Dessau-Roßlau) ist kombiniert mit dem Programm BABY (BegrüßenAngebotBesuchInformation) und der Information über das Elterngeld, Kindergeld und Begrüßungsgeld. Dies erfolgt aufenthaltsbegleitend von Montag bis Freitag.

Unsere Angebote:

  • Ausgabe, Beratung und Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge für Eltern- und Kindergeld sowie Mutterschaftsgeld und Elternzeit.
  • Vermittlung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Mütter und ihre Neugeborenen

Kinderschutz

Unser interdisziplinäres Team setzt sich mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Sorgfalt für das Wohl unserer jungen Patientinnen und Patienten ein. Wir erkennen und beurteilen mögliche Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung frühzeitig und leiten gemeinsam die notwendigen Schritte ein. Dabei arbeiten wir eng mit den zuständigen Jugendämtern zusammen und entwickeln unterstützende Angebote für Familien in belastenden Situationen.

Unser oberstes Ziel ist es stets, die Sicherheit und das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen und eine schnelle, abgestimmte und wirkungsvolle Hilfe zu ermöglichen.