Weniger Nebenwirkungen in der Strahlentherapie

Bemerkenswerte Zahlen aus der Strahlentherapie. Seit 2021 hat die Anzahl der Bestrahlungen mit hohen Tages-Dosen deutlich zugenommen. Für den Patienten bedeutet dies umgekehrt, dass sie weniger Behandlungstage brauchen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Beispiel Mammakarzinom: Waren vor 20 Jahren noch 28 bis 33 Bestrahlungstage nötig, sind es heute bei der Mehrzahl der Patientinnen lediglich 5 bis 15 Tagen.
Die größere Präzision der Bestrahlung geht also mit einem Rückgang der Behandlungsdauer einher. Für Dr. rer. nat. Karsten Andrae, Radioonkologe im Klinikum und MVZ, eine gute Entwicklung: "Wir sehen deutlich weniger behandlungswürdige Nebenwirkungen und die verkürzte Behandlungszeit wird auch psychisch besser vertragen. Gleichzeitig nimmt durch die freigewordenen Behandlungszeiten die Patientendichte zu."




