Patientenakademie „Medizin am Mittwoch“ am 5. August

Die Diagnose Darmkrebs verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Aber auch ein Leisten- oder Narbenbruch kann den Alltag erheblich einschränken – sei es durch Schmerzen, Unsicherheit oder die Frage, ob und wann eine Operation notwendig ist. Viele Betroffene und ihre Angehörigen stehen dann vor derselben Herausforderung: Welche Behandlung ist die richtige? Und woran erkenne ich ein Krankenhaus, das über besondere Erfahrung verfügt?
Antworten auf diese Fragen gibt die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des Städtischen Klinikums Dessau im Rahmen der Patientenakademie „Medizin am Mittwoch“ am 5. August 2026. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und alle Interessierten, die sich verständlich und aus erster Hand über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten.
Im Mittelpunkt stehen zwei zertifizierte Kompetenzbereiche des Klinikums: das Darmkrebszentrum sowie das Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie. Die Experten erklären, was eine Zertifizierung überhaupt bedeutet, welche Vorteile sie für Patienten bietet und warum Erfahrung, eingespielte Behandlungsteams und klar definierte Qualitätsstandards entscheidend für den Behandlungserfolg sein können.
Im ersten Vortrag gibt Prof. Dr. med. habil. Peter Würl, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums, Einblicke in die moderne Versorgung von Patienten mit Darmkrebs. Er erläutert, wie Diagnostik, Operation und die weitere Behandlung heute eng miteinander verzahnt sind und weshalb zertifizierte Darmkrebszentren eine wichtige Rolle für eine bestmögliche Versorgung spielen.
Anschließend stellt Dr. med. Thomas Schulze, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie und Leiter des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie, moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Leisten-, Bauchwand- und Narbenbrüchen vor. Er zeigt auf, wann ein Eingriff sinnvoll ist, welche Operationsverfahren heute zur Verfügung stehen und warum auch bei vermeintlich einfachen Erkrankungen die Erfahrung eines spezialisierten Zentrums den Unterschied machen kann.
Im Anschluss an beide Vorträge nehmen sich die Referenten Zeit für die Fragen der Besucher. So besteht die Möglichkeit, individuelle Anliegen anzusprechen und direkt mit den Experten ins Gespräch zu kommen.




