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Neues Fachgebiet: Klinikum behandelt nun auch hormonelle Krankheiten

Mit der Endokrinologie kann das Städtische Klinikum ein neues, wichtiges Fachgebiet anbieten. Voraussetzung hierfür war die Einstellung von Dr. med. Ulrike Fischer, einer ausgewiesenen Expertin für Endokrinologie, die zuvor in Chemnitz tätig war, und die Erweiterung der Laborkapazitäten, so dass nun auch verschiedenste Hormone direkt im Haus untersucht werden können.

Nicht nur seltene Hormonerkrankungen, sondern auch „Volkskrankheiten“ wie Osteoporose, Diabetes, Kropf, hormonelle Veränderungen im Alter fallen in das Gebiet des Endokrinologen. Prof. Dr. med. Gerhard Behre, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, zu der das neue Fachgebiet gehört: „Hormonstörungen spielen bei einer Vielzahl von Erkrankungen, z. B. Rheuma, Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit und Bluthochdruck eine Rolle. Denn nahezu jedes Organ des Körpers wird über Hormone gesteuert. Dass ein medizinisches Problem eine hormonelle Grundlage besitzt, erkennt man nicht immer auf den ersten Blick, deswegen freuen wir uns mit Dr. Fischer nun eine erfahrene Endokrinologin in unseren Reihen zu haben.“

Für schnelle Untersuchungsergebnisse im weiten Feld der Endokrinologie sorgt auch der neue Laborautomat, der zurzeit von Dr. med. Martin Külz eingerichtet wird. Prof. Dr. med. Sabine Westphal, Chefärztin des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik: „Mit dem neuen Automaten können wir verschiedenste Hormonspiegel im Blut, Urin oder Speichel sowie Stoffwechselanalysen schnell und zuverlässig untersuchen. Das ist ein Rundum-Paket, das nur wenige Kliniken in Sachsen-Anhalt in dieser Form anbieten können.“

Prof. Dr. med. Christoph U. Herborn, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Dessau: „Für unsere Patienten bedeutet das kürzere Wege und höhere diagnostische Präzision. Und für das Klinikum ist es eine weitere fachliche Profilierung, die unsere Bedeutung als Maximalversorger der Region unterstreicht.“

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