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Für den Ernstfall bestens gerüstet

Wer mit einem Notfall zu uns kommt, ist oft verängstigt und aufgewühlt. In solchen Momenten zählt nicht nur schnelles Handeln, sondern auch ein ruhiger, einfühlsamer Umgang mit den Patienten und ihren Familien. Umso mehr freuen wir uns, dass Marko Bertram, Jasmin-Christin Mellin und Paul-Sebastian Schröder aus unserer Zentralen Notaufnahme (ZNA) genau dafür ihr Wissen vertieft haben: Alle drei haben die Fachweiterbildung „Notfallpflege" erfolgreich abgeschlossen. Eine Weiterbildung, die neben umfangreichem Fachwissen auch viel Kraft und Durchhaltevermögen zusätzlich zum Alltag in der Notaufnahme gefordert hat.

Für Marko Bertram, Manager unserer Zentralen Notaufnahme, hat der Abschluss noch eine weitere besondere Bedeutung: Nach den Vorgaben des G-BA müssen Leitung und Vertretung einer Notaufnahme diese Fachweiterbildung nachweisen. Nun sind Marko Bertram und seine Stellvertreterin Antje Tetschke beide Pflegeexperten für Notfallpflege und erfüllen diese wichtige Voraussetzung.

Auch seine beiden Kollegen haben die Weiterbildung genutzt, um sich mit ganz konkreten Themen aus unserem Alltag auseinanderzusetzen:

Jasmin-Christin Mellin hat sich mit dem Thema „Kinderfreundliche Notaufnahme" beschäftigt. Sie hat Eltern befragt, um herauszufinden, wie es den Kindern und Familien bei uns aktuell ergeht, was sie sich wünschen und wo es noch hakt. Daraus entstand ein liebevolles Konzept für ein eigenes Kinderzimmer in der Notaufnahme: mit einer Wickelstation, einem neu gestalteten Spielbereich und mehreren Schubkästen voller Spielsachen, die zugleich als „Tapferkeitsbox" dienen. Nach einer Spritze & Co. dürfen sich unsere kleinen Patienten dort etwas aussuchen. Und weil Spielsachen naturgemäß irgendwann ausgedient haben, ein kleiner Aufruf: Wer zuhause noch gut erhaltenes Spielzeug übrig hat, darf sich gerne bei uns in der Notaufnahme melden – über jede Spende freuen sich die Kinder sehr.

Paul-Sebastian Schröder hat sich mit einem ebenso wichtigen, aber oft übersehenen Thema beschäftigt: der Versorgung demenzkranker Patienten in der Notaufnahme. Mit dem Konzept eines Notfalllotsen in Kliniken zeigt er auf, wie Menschen mit Demenz in dieser oft verwirrenden und stressigen Situation die Orientierung und Zuwendung erhalten können, die sie brauchen.

Wir gratulieren Marko Bertram, Jasmin-Christin Mellin und Paul-Sebastian Schröder von Herzen zu dieser besonderen Leistung. Danke für euer Engagement – nicht nur für euch selbst, sondern auch für unsere Patienten.

Weil diese Expertise für die Sicherheit unserer Patienten so entscheidend ist, bilden wir kontinuierlich weiter aus: Vier weitere Kolleginnen und Kollegen aus der ZNA haben in diesem Jahr bereits ihre Fachweiterbildung begonnen.

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