Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin

Die Klinik am Standort Gropiusallee versorgt pro Jahr rund 4.700 Patienten anästhesiologisch. Unseren Fachrichtungen stehen vier modern eingerichtete Operationssäle zur Verfügung. Grundvoraussetzung für jede OP ist die Schmerzfreiheit. Welches Verfahren für den jeweiligen Patienten geeignet ist, wird in der Anästhesiesprechstunde besprochen. Dabei werden die Art des geplanten Eingriffs, Begleiterkrankungen, aber auch der Patientenwunsch berücksichtigt. Zudem beinhaltet die Planung der Narkose auch Überlegungen zur Schmerztherapie nach der OP.

Die Nachsorge erfolgt in zwei Aufwachräumen. Erst wenn alle lebenswichtigen Körperfunktionen wieder stabil sind, werden die Patienten zurück auf ihre jeweilige Station verlegt. Bei schwer erkrankten Patienten kann nach der OP eine Verlegung auf die Intensivstation notwendig sein.

„Palliation“ bedeutet Linderung, also Symptome, die auftreten, zu lindern, Schmerzen zu reduzieren und die Lebensqualität des Einzelnen zu verbessern. Im Bereich der Palliativstation betreuen wir Patienten, die an einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung leiden. Häufig handelt es sich um fortgeschrittene Tumorleiden, neurologischen Erkrankungen, sowie nicht heilbaren Allgemeinerkrankungen.

Unser Ziel ist es, die erkrankten Patienten in ihre vertraute Umgebung entlassen zu können. Sollte dies nicht sein, sind wir bestrebt, eine  Unterbringung in einem Heim oder stationären Hospiz zu ermöglichen, wo sichergestellt ist, dass die Therapie fortgesetzt werden kann.

Dr. med. Günther Scheithauer
Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin